Ab Sommer 2026 tragen US-Mitarbeiter Titel, die zeigen, was sie wirklich können, nicht nur wo sie in der Hierarchie stehen.
Manager, Senior Consultant, Director: Diese Bezeichnungen sagen wenig darüber aus, woran jemand tatsächlich arbeitet. Deloitte bricht mit dieser Tradition. Das Beratungshaus strukturiert seine gesamte Titellandschaft in den USA um und informiert die Belegschaft bereits im Januar über die neuen Bezeichnungen. Der offizielle Wechsel erfolgt im Juni 2026.
Künftig ordnet Deloitte jeden Mitarbeiter einer Jobfamilie und Subfamilie zu. Wer heute als Senior Consultant firmiert, könnte morgen “Senior Consultant, Functional Transformation” oder “Software Engineer III” heißen. Die Titel sollen Kompetenzen sichtbar machen und Karrierewege schärfen.
Zwischen dem operativen Geschäft und der Partnerebene entsteht zusätzlicher Raum. Die Kategorie Leaders ergänzt künftig Partner, Principals und Managing Directors. Deloitte will damit Talente halten, die Führungsverantwortung übernehmen, ohne gleich in die Unternehmensleitung aufzusteigen.
Der Umbau folgt einer simplen Einsicht: Künstliche Intelligenz verschiebt Tätigkeitsprofile schneller, als traditionelle Karrieremodelle abbilden können. Die alte Architektur passt nicht mehr zu dem, was Berater heute leisten.




