Managing Partner Christoph Mager erklärt die jüngsten Personalwechsel. Der Umsatz hat sich innerhalb von drei Jahren fast verdoppelt.
DLA Piper Wien hat umgebaut. In mehreren Praxisgruppen wechselten zuletzt die Köpfe, darunter Real Estate, Capital Markets, IP/IT und Steuerrecht. Managing Partner Christoph Mager sieht darin keine Fluktuation, sondern Strategie. Die Kanzlei will stärker im internationalen Geschäft mitmischen und hat dafür gezielt Verstärkung geholt. Die Zahlen sprechen für den Kurs. 2022 lag der Umsatz des Wiener Büros bei rund 20 Millionen Euro. Drei Jahre später sind es bereits 35 Millionen. Dieses Wachstum speist sich vor allem aus grenzüberschreitenden Mandaten. Der österreichische Markt allein bietet nach Einschätzung von Mager zu wenig Potenzial.
Birgit Kraml hat den Bereich Real Estate neu aufgebaut. Philipp Stanek übernahm die Leitung der Steuerrechtsgruppe und bringt Transaktionserfahrung mit. Im Kapitalmarktrecht verstärkt Armin Kammel das Team. Er ist nicht nur fachlich versiert, sondern auch gerichtlich beeideter Sachverständiger und prüft FMA-Mitarbeiter. Die Kanzlei will ihre Transaktionsgruppen weiter ausbauen. Gespräche mit potenziellen Neuzugängen laufen. Gesucht werden Spezialisten, die lokal verwurzelt sind, aber international denken. Auch IP/IT gewinnt an Bedeutung, weil technische Aspekte heute stärker ins Gewicht fallen als früher.
Mager macht keinen Hehl daraus, dass der heimische Markt Grenzen hat. Am österreichischen Kapitalmarkt finden wenige Börsengänge statt. Anleiheemissionen sind oft standardisiert und werden von Unternehmen intern abgewickelt. Die Musik spielt anderswo, und dort will DLA Piper Wien mitspielen.




