Die frühere Biontech-Chefjuristin für Streitbeilegung kehrt als Partnerin zu jener Kanzlei zurück, bei der ihre Karriere vor einem Jahrzehnt mit dem Referendariat begann.
Zehn Jahre können in einer Juristenkarriere viel verändern. Hannah Eckhoff betrat 2015 als Referendarin erstmals die Büros von Herbert Smith Freehills. Nun kehrt die 38-Jährige als Partnerin zurück, diesmal zu Herbert Smith Freehills Kramer, wie die Kanzlei seit ihrer Fusion im Juni 2025 heißt. Ab Februar wird sie das Frankfurter Team im Bereich Disputes verstärken. Ihre bisherige Position als Director Legal Dispute Resolution bei Biontech in Mainz gibt sie dafür auf.
Zwischen Referendariat und Unternehmenskarriere liegen mehr als sieben Jahre bei Freshfields. Dort arbeitete sich Eckhoff bis zur Principal Associate hoch und spezialisierte sich auf Banking Litigation und Commercial Disputes. Ihre Mandantschaft rekrutierte sich aus den Sektoren Finanzdienstleistungen, Pharma, Industrie und Automotive. Diese Kombination aus prozessualer Erfahrung und Branchenkenntnis macht sie für Herbert Smith Freehills Kramer attraktiv.
In ihrer Erklärung zum Wechsel hebt Eckhoff die globale Disputes-Expertise der Kanzlei hervor. Mandanten sähen sich zunehmend mit Rechtsstreitigkeiten konfrontiert, die mehrere Jurisdiktionen umspannen. Hier zahle sich die internationale Aufstellung aus. Kai Liebrich, Managing Partner in Deutschland, kennt Eckhoff noch aus ihrer Referendariatszeit und beschreibt sie als “hervorragende Prozessanwältin mit besonderer Stärke im Finanzsektor”.
Herbert Smith Freehills Kramer beschäftigt an den deutschen Standorten Frankfurt und Düsseldorf mehr als 90 Anwältinnen und Anwälte. Die Kanzlei baut ihre Führungsebene kontinuierlich aus. Erst im vergangenen Herbst stieß Jürgen Stock zum Team, der frühere Generalsekretär von Interpol, der seither als anwaltlicher Berater in Frankfurt tätig ist. Mit Eckhoff gewinnt die Disputes-Praxis nun eine weitere profilierte Verstärkung.




