EY: Vom CFO zum Chief Value Officer

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January 26, 2026
27.01.2026
2 Minuten Lesezeit

Die Finanzfunktion wandelt sich grundlegend. Künftig geht es nicht mehr nur um Zahlen, sondern um langfristige Wertschöpfung für alle Stakeholder.

Mehr als Buchhaltung

KI und Automatisierung entlasten CFOs bei Routineaufgaben wie Rechnungslegung und Reporting. Die gewonnene Zeit fließt in strategischere Felder. EY beobachtet eine Verschiebung: Finanzchefs sollen künftig nicht nur finanzielle, sondern auch nichtfinanzielle Werte steigern und nachhaltige Geschäftsmodelle vorantreiben.

Stakeholder fordern Umdenken

Investoren, Aufsichtsbehörden, Kunden und Mitarbeitende erwarten ESG-Kriterien in der Berichterstattung. Mehr als zwei Drittel der Anleger bevorzugen laut EY nachhaltige Investments, selbst wenn kurzfristige Renditen darunter leiden. Regulierungen wie die CSRD und die EU-Taxonomie verstärken den Druck.

Vier Dimensionen der Veränderung

Die Finanzfunktion verändert sich auf mehreren Ebenen gleichzeitig. Extern müssen CFOs neue Zielgruppen bedienen, von NGOs bis zur breiten Öffentlichkeit. Intern gilt es, die Nachhaltigkeitstransformation zu finanzieren und ESG-Kennzahlen in Planungsprozesse einzubetten. Operativ braucht es neue Technologien und Talente. Regulatorisch erfordert das sich wandelnde Umfeld ständige Anpassung.

Vision einer integrierten Wertberichterstattung

EY skizziert eine Zukunft, in der Finanz- und ESG-Reporting verschmelzen. Der CFO wird zum Wertschützer, der ökonomische, soziale und ökologische Beiträge gemeinsam betrachtet. Noch fehlen ganzheitliche Konzepte zur Messung des echten langfristigen Unternehmenswerts, doch die Richtung ist klar.