Nach der Integration von Benefit Street Partners und Alcentra zieht Franklin Templeton die Marke BSP über die gesamte Plattform. Damit soll ein globaler Anbieter für alternative Kreditstrategien entstehen, der Skaleneffekte im Vertrieb und in der Produktentwicklung nutzt.
Benefit Street Partners in den USA und Alcentra in Europa, die 2019 beziehungsweise 2022 übernommen wurden, treten ab sofort unter der gemeinsamen Marke BSP auf. Die Umsetzung umfasst ein neues Markendesign sowie die schrittweise Umbenennung bestehender Alcentra Fonds. Gemeinsam mit dem im Oktober 2025 erworbenen Direktkreditgeber Apera verwaltet die Plattform derzeit rund 78 Milliarden US Dollar in Unternehmenskrediten und 14 Milliarden US Dollar in gewerblichen Immobilienkrediten. Franklin Templeton reagiert damit auf die Nachfrage institutioneller Investoren nach integrierten, global skalierbaren Kreditplattformen.
BSP sieht die Bündelung als Ausgangspunkt für weiteres Wachstum über Regionen und Kreditsegmente hinweg. David Manlowe, CEO von Benefit Street Partners, begründet den Schritt mit der komplementären Aufstellung der Teams: „BSP und Alcentra sind komplementäre Pioniere im Bereich alternativer Kredite mit einer langen Erfolgsgeschichte. Dieser Schritt stellt sicher, dass wir optimal aufgestellt sind, um die sich entwickelnden Bedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen – einschließlich des Zugangs zu neuen Anlageklassen und Regionen.“ Für die nächsten Jahre werden neben organischem Wachstum auch weitere Akquisitionen genannt, mit Priorität auf den Nahen Osten und Asien. Die Botschaft lautet damit: Private Credit wird zunehmend als Plattformgeschäft gespielt, nicht als Einzelfonds.
Flankierend veröffentlicht BSP eine Studie unter 135 institutionellen Anlegern, die weltweit rund acht Billionen US Dollar verwalten. 51 Prozent der Befragten planen demnach, ihre Allokation in alternative Kredite 2026 zu erhöhen, als Hauptmotive werden Diversifizierung (85 Prozent) und höhere Renditeerwartungen gegenüber klassischen festverzinslichen Wertpapieren (81 Prozent) genannt. Gefragt sind insbesondere Infrastruktur Anleihen (47 Prozent), Direct Lending (39 Prozent) und Asset Based Lending (35 Prozent). Allison Davi, Senior Managing Director bei BSP, fasst den Anspruch so: „Die Botschaft unserer Kunden ist eindeutig: Sie wollen Zugang zu den besten Anlagemöglichkeiten in der gesamten Landschaft der alternativen Kredite, verwaltet von einem einzigen, vertrauenswürdigen und globalen Partner.“




