Freshfields München rüstet auf: Sippel kehrt zurück, drei Associates werden Partner

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January 14, 2026
14.01.2026
2 Minuten Lesezeit

Die Kanzlei reagiert auf den Abgang eines Transaktionsquartetts mit einer Mischung aus Heimkehrer, internen Versetzungen und Beförderungen.

Ein seltener Rückkehrer

Florian Sippel hat einen ungewöhnlichen Weg hinter sich. Als Associate startete er 2014 bei Freshfields, wechselte nach über sieben Jahren zu Noerr und zuletzt zu Kirkland & Ellis. Jetzt bindet ihn die Kanzlei wieder an sich. Der Private-Equity-Spezialist, der unter anderem Blackstone und Permira zu seinen Mandanten zählt, verstärkt ab sofort das Münchner Büro. Bemerkenswert: Freshfields hat in 25 Jahren nur sieben externe Partner aufgenommen.

Interne Kräfteverschiebung nach Bayern

Neben dem Neuzugang verlagert Freshfields auch bestehende Kapazitäten. Heiner Braun wechselt aus Frankfurt, Stephan Waldhausen aus Düsseldorf nach München. Der bayerische Standort erreicht damit eine Größe von über 90 Berufsträgerinnen und Berufsträgern. 19 davon gehören der Partnerschaft an.

Nachwuchs rückt in die Führungsebene

Zeitgleich beförderte Freshfields zum Jahreswechsel drei Juristen aus den eigenen Reihen. Carsten Bork arbeitet von Frankfurt aus und konzentriert sich auf Energie- und Infrastrukturtransaktionen. Sein bislang prominentestes Mandat: die Beratung des Bundes bei einer Sicherheitsvereinbarung im Vorfeld des TKMS-Börsengangs.

David Schwintowski kommt aus dem Singapurer Büro nach München. Er ist der erste Partner der Kanzlei mit ausschließlichem Fokus auf Versicherungsthemen. Cinven und Vienna Insurance gehören zu seinen Klienten.

Lukas Treichl operiert zwischen Wien und München. Datengetriebene Transformation, Digitalstrategien im Automobilsektor und Infrastrukturinvestments bilden seine Schwerpunkte.

Anlass der Neuaufstellung

Im Dezember wurde bekannt, dass Markus Paul, Wessel Heukamp, Verena Nosch und Carsten Haak die Kanzlei verlassen und sich Latham & Watkins anschließen werden.