Stepstone wertet 1,3 Millionen Gehaltsdaten aus und dokumentiert einen Mediangehalt von 53.900 Euro, einen erstmals einstelligen Gender-Pay-Gap sowie massive regionale Unterschiede zwischen Ost und West.
Die Jobplattform Stepstone analysierte für ihren Gehaltsreport 2026 über 1,3 Millionen Vergütungsdaten. Das Bruttomediangehalt stieg auf 53.900 Euro, ein Plus von 8.100 Euro gegenüber 2025. Das Bruttodurchschnittsgehalt erreicht aufgrund einzelner Spitzenvergütungen 59.100 Euro. Der Gender-Pay-Gap fiel erstmals unter zehn Prozent auf 9,7 Prozent. Männer verdienen durchschnittlich 55.900 Euro, Frauen 50.500 Euro jährlich.
Zwischen Berufsgruppen bestehen erhebliche Unterschiede. Ärzte führen mit 105.500 Euro und verdienen nahezu das Doppelte des Durchschnitts. Ingenieurwesen folgt mit 75.000 Euro, IT-Bereich mit 66.750 Euro. Bankwesen, Luft- und Raumfahrt sowie Versicherungen weisen ebenfalls überdurchschnittliche Gehälter auf. Die niedrigsten Einkommen verzeichnen Lebensmittelproduktion (46.500 Euro), Büromanagement (47.250 Euro) und Verkauf/Handwerk (48.750 Euro). Unterdurchschnittlich entlohnt werden zudem Landwirtschaft, Gastronomie sowie Freizeit, Touristik, Kultur & Sport.
Die geografische Lage beeinflusst Gehaltshöhe maßgeblich. Ostdeutschland ohne Berlin erreicht ein Mediangehalt von 48.750 Euro, westdeutsche Bundesländer 56.250 Euro. München führt mit 64.750 Euro bei gleichzeitig höchsten Lebenshaltungskosten, Hamburg folgt mit circa 60.000 Euro.




