Grant Thornton wird Partner von CrowdStrike

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June 18, 2026
25.06.2026
3 Minuten Lesezeit

Die Beratungsgesellschaft schließt sich dem Cybersicherheitsanbieter aus Austin an. Damit gewinnt die Falcon-Plattform einen weiteren Vertriebsweg in mittelständische und größere Unternehmen.

Beratungshäuser als Türöffner

Eine Eigenheit moderner Cybersicherheit liegt darin, dass kaum ein Unternehmen die Einführung neuer Schutzsysteme auf der grünen Wiese plant. Bestehende Abläufe, Vorgaben aus Compliance-Regelungen und das übliche Hin und Her um Veränderungen prägen jeden Einführungsprozess. Genau hier liegt der Wert solcher Allianzen wie der jetzt verkündeten zwischen Grant Thornton und CrowdStrike. Die Beratergesellschaft bringt nicht nur die Software ins Spiel, sondern verankert sie in den realen Strukturen ihrer Mandanten.

Wettbewerb auf mehreren Seiten

Dass CrowdStrike auf solche Kooperationen setzt, hat einen handfesten Grund. Auf dem Markt für IT-Sicherheit drängen mehrere Akteure mit unterschiedlichen Strategien nach vorne. Spezialisten wie SentinelOne arbeiten mit ähnlichen KI-gestützten Analysetechniken. Gleichzeitig nutzen Hyperscaler wie Microsoft ihre Marktmacht, um Sicherheitsfunktionen als Teil eines Gesamtpakets aus Cloud-Diensten, Identitätsmanagement und Endgeräteschutz anzubieten. Wer dort schon Kunde ist, denkt zweimal nach, bevor er einen Spezialisten zusätzlich an Bord holt.

So funktioniert die Falcon-Plattform

Was technisch dahinter steht, ist eine Lösung, die vollständig aus der Wolke heraus arbeitet. Endgeräteschutz bildet den Kern, ergänzt durch Lageinformationen zu aktuellen Bedrohungen und eine Reihe von Werkzeugen für die Sicherheit von Cloud-Anwendungen. Anwender sparen sich eigene Infrastruktur, müssen aber mehr Sorgfalt auf die Frage verwenden, wie die einzelnen Datenströme zusammenlaufen.

Wie sich Umsatz und Wachstum verhalten

CrowdStrike verdient sein Geld über Abonnements. Die einzelnen Module der Falcon-Plattform lassen sich getrennt buchen, was Einsteiger anlockt und etablierte Kunden mit Erweiterungen länger an das Haus bindet. Viele Unternehmen beginnen mit grundlegenden Anwendungen wie der Härtung ihrer Arbeitsplatzrechner und buchen erst später zusätzliche Bausteine dazu.

Regulatorischer Mehraufwand

Wer Sicherheitsdaten in zentralen Systemen sammelt, muss zugleich nachweisen, dass alles seinen geordneten Gang geht. Aufbewahrungsfristen, Zugriffsschutz und vertragliche Klarheit über die Datenverarbeitung gehören dazu. Für Organisationen aus dem EU-Raum kommen Fragen zum Speicherort und zur sogenannten Auftragsverarbeitung hinzu, die in jedem Projekt sauber dokumentiert werden müssen.

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