Mit einem neuen Europa-Fonds richtet H.I.G. Capital den Fokus auf mittelständische Unternehmen, die vor besonderen Herausforderungen stehen, etwa bei Nachfolgefragen oder in Transformationsphasen. Ziel ist es, sie mit Kapital und operativer Unterstützung gezielt weiterzuentwickeln.
Der Fonds H.I.G. Europe Capital Partners IV war innerhalb von nur sechs Monaten vollständig platziert und überzeichnet. Vor dem Hintergrund eines insgesamt zurückhaltenden Fundraising-Umfelds ist das ein klares Signal: Institutionelle Anleger setzen weiterhin auf spezialisierte Private-Equity-Strategien, die sich auf den europäischen Mittelstandkonzentrieren.
H.I.G. richtet den Fonds gezielt auf Unternehmen des unteren Mittelstands in Europa, die etwa unterkomplex gesteuert sind, vor Strukturbrüchen stehen oder in schwierigen Situationen stecken. Dort übernimmt der Investor in der Regel die Kontrolle und greift operativ ein, zum Beispiel durch professionelle Steuerung, neue Strukturen oder eine Verstärkung des Managements. Seit 2007 hat H.I.G. in Europa bereits 92 Plattformunternehmen übernommen und sich damit einen Schwerpunkt im mittelständisch geprägten Segmentaufgebaut.
Mehr als 150 Investmentprofis arbeiten für H.I.G. in europäischen Kernstandorten wie London, Mailand, Hamburg, Paris und Madrid. Die Gründer Sami Mnaymneh und Tony Tamer betonen, dass gerade diese Kombination aus lokaler Präsenz und globaler Plattform für Investoren attraktiv ist. Wolfgang Biedermann, Leiter Private Equity Europa, sieht den Zeitpunkt für Fonds IVals günstig. Viele mittelständische Unternehmen stehen vor Nachfolgefragen, Transformationen oder komplexen Transaktionen, und genau dort will H.I.G. mit Kapital und operativer Unterstützung ansetzen.




