BNP Paribas trennt sich von sieben Immobilien in deutschen Großstädten. Quantum Immobilien übernimmt über 500 Wohnungen.
BNP Paribas räumt sein deutsches Wohnportfolio. Der Investmentmanager verkauft sieben Liegenschaften mit insgesamt 532 Wohnungen und zehn Gewerbeeinheiten an Quantum Immobilien. Die Objekte verteilen sich auf Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Köln, Frankfurt und Bad Homburg. Hogan Lovells hat die Verkäuferseite durch den Prozess gesteuert. Tobias Strohmeier führte das Team als Partner, unterstützt von Kollegen aus den Bereichen Immobilienrecht, Steuer, Datenschutz und Regulierung.
Die Gebäude entstanden zwischen 2008 und 2013 und bieten zusammen knapp 49.000 Quadratmeter Mietfläche, davon fast 48.000 Quadratmeter Wohnraum. Der Vermietungsstand liegt bei rund 98 Prozent, Leerstand ist also kaum ein Thema. Für Käufer Quantum Immobilien, der das Portfolio im Rahmen eines Individualmandats für institutionelle Anleger erwirbt, bedeutet das stabile Mieteinnahmen vom ersten Tag an.
Die Transaktion lief als Asset Deal, bei dem die Immobilien direkt den Eigentümer wechseln. Hogan Lovells setzte ein umfangreiches Team ein. Neben dem Düsseldorfer Immobilienrechtsteam arbeiteten Spezialisten aus Hamburg, Berlin, Frankfurt und München mit. Sie deckten Themen von Umweltrecht über Datenschutz bis Steuer und Bankaufsicht ab. Für BNP Paribas bedeutet der Verkauf einen Rückzug aus einem Segment, das in den vergangenen Jahren unter Druck geraten ist. Für Quantum ist es eine Gelegenheit, in einem schwierigen Marktumfeld gut vermietete Bestände einzusammeln.




