Ein südkoreanischer Spielekonzern steigt bei der Berliner Gaming-App ein. Die Kanzlei begleitet die Gründer beim Abschluss über 202 Millionen Dollar.
Die Gesellschafter von JustPlay haben einen Käufer für den Großteil ihres Unternehmens gefunden. NCSOFT, ein börsennotierter Entwickler von Online-Rollenspielen, übernimmt 70 Prozent der Anteile. Umgerechnet rund 176 Millionen Euro wechseln den Besitzer. Hogan Lovells hat die Verkäuferseite durch den Prozess gesteuert.
Das 2020 gegründete Unternehmen hat sich eine Nische erobert. Wer über die JustPlay-App mobile Spiele spielt, bekommt dafür Bargeld oder Gutscheine. Mehr als 25 Millionen Nutzer haben die Anwendung heruntergeladen. Das Modell erlaubt auch Spenden an wohltätige Zwecke.
NCSOFT ist vor allem für aufwendige Multiplayer-Welten bekannt. Mit dem Einstieg in Berlin erschließt sich der Konzern ein anderes Segment: niedrigschwellige Mobile-Games mit Belohnungssystem. Die Transaktion verschafft beiden Seiten strategische Vorteile.
Nikolas Zirngibl führte das Mandat aus München. Das Team vereinte M&A-Spezialisten aus zwei deutschen Büros mit Fachleuten für Markenrecht, Steuerfragen und Kartellrecht aus Hamburg, München und Brüssel. Die Breite des Aufgebots spiegelt die Komplexität grenzüberschreitender Technologietransaktionen.




