Deloitte übernimmt Prüfmandat bei Black Rock Coffee Bar

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March 16, 2026
17.03.2026
2 Minuten Lesezeit

Die Kaffeehauskette trennt sich von KPMG und setzt auf einen neuen Wirtschaftsprüfer. Der Wechsel erfolgt in turbulenten Zeiten für das Unternehmen.

Neue Prüfer für schwieriges Jahr

Black Rock Coffee Bar hat Deloitte & Touche als Abschlussprüfer bestellt. Die Entscheidung fiel vergangene Woche, KPMG räumt das Feld nach zwei Geschäftsjahren. Die an der Nasdaq notierte Kaffeehauskette steckt in einer Kurstalfahrt: Seit Januar hat die Aktie mehr als ein Viertel verloren, auf Sechsmonatssicht sogar über 40 Prozent. Der Wechsel kommt nicht aus heiterem Himmel. Für das Geschäftsjahr 2024 musste das Unternehmen Schwächen im internen Kontrollsystem einräumen. Bei Buchungsvorgängen fehlte die Funktionstrennung, Mietverträge wurden nicht korrekt erfasst. Diese Probleme lagen auf dem Tisch, als der Prüfungsausschuss über die Zukunft der Zusammenarbeit entschied.

Geräuschlose Trennung

Trotz der Vorgeschichte verlief der Abschied ohne Konflikte. KPMG hatte in den vergangenen Jahren keine Einschränkungen oder Vorbehalte formuliert. Meinungsverschiedenheiten über Bilanzierungsfragen gab es laut Unternehmensangaben nicht. Der bisherige Prüfer bestätigte diese Darstellung gegenüber der Börsenaufsicht. Die jüngsten Zahlen stimmen optimistischer. Im vierten Quartal verdoppelte Black Rock Coffee Bar den erwarteten Gewinn je Aktie. Der Umsatz kletterte um ein Viertel nach oben. Für 2026 stellt das Management weiteres Wachstum in Aussicht. Analysten bleiben trotz des Kursverfalls zuversichtlich.