Bain Capital erwirbt die Mehrheit am 1959 gegründeten schwedischen Distributor Tingstad und setzt damit seine Buy-and-Build-Strategie im nordischen Non-food-Consumables-Markt fort.
Bain Capital Private Equity erwirbt eine Mehrheitsbeteiligung an Tingstad, einem in Göteborg ansässigen Spezialisten für Non-food-Verbrauchsgüter mit mehr als 700 Mitarbeitenden und Vertriebsbüros in 13 schwedischen Städten. Das 1959 von der Familie Jigberg gegründete Unternehmen beliefert Kunden aus Gastronomie, Einzelhandel, Facilitymanagement und Lebensmitteleinzelhandel über eine vollständig integrierte Omnichannel-Plattform. Gründer Paul Jigberg behält eine Minderheitsbeteiligung und bleibt dem Unternehmen verbunden. Die finanziellen Konditionen der Transaktion wurden nicht offengelegt.
Bain Capital bringt für die Transaktion spezifische Sektorkenntnis mit: Das Haus ist über die Portfoliounternehmen Eleda und Ahlstrom bereits im nordischen Markt aktiv und hat mit Imperial Dade in den USA Erfahrung im Non-food-Consumables-Distributionsgeschäft gesammelt. Die Investitionsthese stützt sich auf tiefe Kundenbeziehungen mit hoher Bindungsrate, ein differenziertes Eigenmarkenportfolio sowie eigene Produktionskapazitäten und Logistikinfrastruktur als strukturelle Wettbewerbsvorteile. Bain Capital investiert seit mehr als zwei Jahrzehnten in Europa und verfügt über Investmentteams in London und München als Teil einer global integrierten Private-Equity-Plattform mit rund 215 Milliarden Dollar AuM.




