Die Tessiner Kantonalbank verdiente 2025 deutlich weniger. Das Zinsumfeld drückte die Erträge. Im Kerngeschäft wuchs die Bank aber weiter.
Die Banca Stato-Gruppe schloss 2025 mit einem Gruppengewinn von 60,1 Millionen Franken ab. Das sind 28 Prozent weniger als im Vorjahr. Der operative Gewinn sank um 24 Prozent auf 110,7 Millionen. Im Hypothekargeschäft, dem Kernbereich, setzte sich das Wachstum fort. Die Hypothekarkredite stiegen um 3,6 Prozent auf 12,8 Milliarden. Das gesamte Kreditvolumen erreichte 15,7 Milliarden, die Bilanzsumme 19,8 Milliarden. Im Anlagegeschäft legte die Bank ebenfalls zu: Die verwalteten Vermögen wuchsen um 711 Millionen auf 24,1 Milliarden.
Das Zinsumfeld belastete die Einnahmen. Das Nettozinsergebnis sank um 13 Prozent auf 228,9 Millionen Franken. Kommissions- und Dienstleistungserträge legten dagegen um 2,6 Prozent auf 65 Millionen zu. Das Handelsergebnis verbesserte sich um 9,6 Prozent auf 23,8 Millionen. Insgesamt beliefen sich die Nettoerträge auf 321,1 Millionen. Die Betriebskosten stiegen um 2,9 Prozent auf 197 Millionen. Grund sind Investitionen in Organisation und Risikomanagement, die durch regulatorische Anforderungen und wachsende Geschäftsvolumen nötig wurden.
Neben den Geschäftszahlen informierte die Banco Stato über einen bevorstehenden Führungswechsel. Marco Tini, seit zehn Jahren Präsident der Generaldirektion der Tochtergesellschaft Axion Swiss Bank, hat seinen Rücktritt angekündigt. Er wird seine Funktion in der zweiten Jahreshälfte 2026 abgeben. Die Bank hat bereits die Suche nach einem Nachfolger eingeleitet.




