Der 43-Jährige steigt in die Führungsebene der Managementberatung auf. Er verantwortet Finanzprojekte und die digitale Transformation.
Stefan Leber hat sich hochgearbeitet. 2017 fing er bei Horváth als Senior Project Manager an, durchlief die Stufen Principal und Associate Partner, und rückt nun in den Gesellschafterkreis ein. Die Beförderung gilt seit April. In den vergangenen Jahren trieb er den Aufbau des Geschäftsfelds für Finanzstrategie und Performance Management in Österreich voran. Der Wiener Standort wuchs in dieser Zeit und erweiterte sein Angebot um Restrukturierung, Treasury und Einkauf.
Lebers Klientel sitzt in den Vorstandsetagen. Er berät Finanzvorstände bei strategischen Fragen, hilft Unternehmen verschiedener Branchen bei Transformationsprojekten und analysiert, wo sich Kosten senken und Leistung steigern lassen. Auch die Frage, wie Horváth sich im österreichischen Markt bei Themen wie künstlicher Intelligenz und Digitalisierung positioniert, fällt in seinen Bereich. Die Beratung will in diesen Feldern wachsen und setzt auf Leute wie Leber, die Fachkenntnis mit Geschäftssinn verbinden.
Leber kennt beide Seiten. Seine Karriere startete 2007 bei der Semperit Gruppe, wo er es bis zur Leitung des Konzerncontrollings brachte. Danach folgten Führungsposten in der produzierenden Industrie und ein Abstecher ins Restrukturierungsgeschäft, wo er Unternehmen in Schieflage stabilisierte. Diese operative Erfahrung bringt er nun in die Beratung ein. Horváth-Geschäftsführer Stefan Bergsmann schätzt solche Profile und investiert nach eigener Aussage in Persönlichkeiten mit unternehmerischem Denken und Umsetzungsstärke.




