Bis 12. April können Unternehmer ihre Favoriten nominieren. Die Auszeichnung findet zum zwölften Mal statt.
Die Uhr tickt. Wer Österreichs beste Steuerberater küren will, muss sich beeilen. Am 12. April schließt das Nominierungsportal für den Wettbewerb „Steuerberater:in des Jahres 2026". IFA, Die Presse und LexisNexis richten die Auszeichnung aus, mittlerweile zum zwölften Mal. In den vergangenen Jahren beteiligten sich Zehntausende. Die Sieger erhalten ihre Trophäen bei einer Gala in den Wiener Sofiensälen.
Der Hintergrund ist ernst. Mit 43,4 Prozent Steuer- und Abgabenquote liegt Österreich weit über dem OECD-Schnitt von 34,1 Prozent. Knappe Staatskassen und Diskussionen über neue Abgaben versprechen keine Entlastung. Wer seine Last legal drücken will, braucht Experten, die sich im Paragrafendickicht auskennen. Die besten findet man oft nur über Mundpropaganda. Der Award soll Licht ins Dunkel bringen und herausragende Berater öffentlich würdigen.
Unternehmer und Freiberufler mit UID-Nummer können online abstimmen. Neben einem Allrounder-Preis pro Bundesland gibt es Spezialkategorien: Umgründungen, vermögende Privatpersonen, Immobilien, Mittelstand, freie Berufe und internationales Steuerrecht. Neu in diesem Jahr: eine Kategorie für KI und Digitalisierung. Pro Feld dürfen bis zu drei Namen genannt werden. Eine Jury sichtet die Favoriten und kürt die Gewinner. Sonderpreise ehren das Lebenswerk und den besten Prüfungsabsolventen.




