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January 29, 2026
29.01.2026
2 Minuten Lesezeit

Partner von RSM Ebner Stolz Patrick Huhn übernimmt einen Sitz im Energiefachausschuss des Instituts der Wirtschaftsprüfer und soll dort Praxiswissen aus der Branche einbringen.

Neue Stimme für die Energiewende

Wer die Transformation der Energiewirtschaft prüferisch begleiten will, braucht mehr als Bilanzkompetenz. Regulatorische Sonderregeln, klimapolitische Vorgaben und ein sich ständig wandelndes Marktumfeld verlangen nach Spezialisten mit Bodenhaftung. Das Institut der Wirtschaftsprüfer hat deshalb seinen Energiefachausschuss personell verstärkt. Seit dem 18. Dezember 2025 sitzt Patrick Huhn in dem Gremium, das branchenbezogene Standards entwickelt und Auslegungsfragen klärt.

Vom Mandat ins Fachgremium

Patrick Huhn ist Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Partner bei RSM Ebner Stolz. Seine berufliche Heimat liegt in der energiewirtschaftlichen Prüfung, einem Feld, das technisches Verständnis mit regulatorischem Tiefgang verbindet. Genau dieses Profil macht ihn für die Ausschussarbeit interessant. Statt abstrakter Theoriedebatten soll er praktische Perspektiven einbringen, die aus der täglichen Mandatsarbeit stammen.

Worüber das Gremium entscheidet

Der Energiefachausschuss adressiert Themen, die für Prüfer und Berater im Sektor unverzichtbar sind. Dazu zählen Bewertungsfragen bei Versorgungsunternehmen ebenso wie die Interpretation von Netzentgeltregelungen im Strom- und Gasbereich. Das Reporting zu Nachhaltigkeitsaspekten gewinnt angesichts verschärfter Klimavorgaben an Gewicht. Spezifische Prüfungsanforderungen rund um das Erneuerbare-Energien-Gesetz und das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz stehen regelmäßig auf der Agenda. Auch die EU-Taxonomieverordnung beschäftigt das Gremium, insbesondere ihre Umsetzung in der Praxis.

Was die Berufung signalisiert

Für RSM Ebner Stolz ist die Personalie ein Beleg für die eigene Positionierung im Energieumfeld. Huhn repräsentiert dort künftig nicht nur seine Kanzlei, sondern auch eine Generation von Prüfern, die den Strukturwandel der Branche aus nächster Nähe begleitet. Der Austausch zwischen Gremienarbeit und Mandatspraxis dürfte in beide Richtungen befruchtend wirken.