Hypersonica schließt eine Series-A-Runde über 23,3 Mio. EUR ab und rückt damit eine der drängendsten Fähigkeitslücken im NATO-Verteidigungsportfolio ins Zentrum des Venture-Kapitals.
Das Münchner Rüstungs- und Raumfahrtunternehmen Hypersonica hat eine Series-A-Finanzierungsrunde über rund 23,3 Mio. EUR abgeschlossen. Angeführt wurde die Runde von Plural, unter Beteiligung der Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND) sowie der Bestandsinvestoren General Catalyst und 201 Ventures. PricewaterhouseCoopers Legal AG (PwC Legal) beriet SPRIND bei der Beteiligung rechtlich. Die Mittel sollen ab dem ersten Quartal 2026 umfassende Flugtests finanzieren und den Aufbau von Deep Precision Strike-Fähigkeiten vorantreiben, die NATO-Mitgliedstaaten bislang nicht aus europäischer Hand beziehen können.
Hypersonica wurde Ende 2023 von Dr. Marc Ewenz und Dr. Philipp Kerth gegründet, beide promovierte Forscher der Universität Oxford. Das Unternehmen entwickelt Hyperschallsysteme für militärische wie zivile Anwendungen mit dem erklärten Ziel, die strategische Unabhängigkeit Europas in einem technologisch sensiblen Segment zu stärken. Operativ aufgestellt ist Hypersonica im Großraum München, ergänzt durch eine hundertprozentige Tochtergesellschaft in London.




