Der Verkauf des Institut Kuhlmann an ifp labs integriert einen spezialisierten Analytikanbieter in ein europaweites Netzwerk und schafft neue Wachstumsperspektiven.
Beim Institut Kuhlmann stand nicht Wachstum um jeden Preis im Vordergrund, sondern eine tragfähige Nachfolgelösung. Diese ist nun gefunden. Das traditionsreiche Laborunternehmen wurde an ifp labs veräußert, ein europaweit aktives Netzwerk für analytische Dienstleistungen. Die Gesellschafter haben damit einen strukturierten Übergang in neue Eigentumsverhältnisse vollzogen, der Kontinuität im operativen Geschäft mit strategischer Weiterentwicklung verbindet.
ifp labs verfolgt den Aufbau einer leistungsfähigen Laborgruppe mit regionaler Tiefe und breiter Methodenabdeckung. Als Portfoliounternehmen von Battery Ventures kombiniert ifp labs industrielles Wachstum mit langfristiger Kapitalausstattung. Durch die Übernahme stärkt die Gruppe ihre Präsenz in Deutschland und erweitert ihr Angebot insbesondere in regulierten Analysebereichen mit hoher Qualitätsanforderung.
Das Institut Kuhlmann mit Sitz in Ludwigshafen gehört seit Jahrzehnten zu den etablierten mittelständischen Anbietern im Bereich analytischer Dienstleistungen. Der Fokus liegt auf anspruchsvoller Analytik in den Segmenten Pharma, Lebensmittel, Umwelt und Wasser. Die technologische Tiefe, eingespielte Kundenbeziehungen und ein breites Methodenspektrum machen das Unternehmen zu einem logischen Bestandteil einer skalierenden Laborplattform.
Die Verkäuferseite wurde im gesamten Prozess exklusiv von RSM Ebner Stolz begleitet. Das Mandat umfasste sowohl die strukturierte Investorensuche als auch die Umsetzung der Transaktion. Die Leitung des M&A Prozesses lag bei Alexander Wenzel und Pranshu Rohatgi. Die rechtliche Ausgestaltung wurde durch Dr. Ronald Kagan und Benita Schild verantwortet, ergänzt um steuerliche Beratung durch Tobias Schupp. Über den Kaufpreis wurde Vertraulichkeit vereinbart.




