Der britische Qualitätssicherungskonzern wechselt nach einem Auswahlverfahren die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die Aktionäre sollen im Mai zustimmen.
Der Londoner Prüfungs- und Zertifizierungsriese Intertek hat seinen langjährigen Abschlussprüfer ausgewechselt. PricewaterhouseCoopers legte das Mandat nach einem formellen Ausschreibungsverfahren nieder, den Zuschlag erhielt Deloitte. Die neue Gesellschaft soll erstmals die Bücher für das Geschäftsjahr 2026 testieren.
Der Verwaltungsrat hat die Bestellung bereits abgesegnet und legt sie nun den Anteilseignern zur Abstimmung vor. Auf der Hauptversammlung am 20. Mai sollen die Aktionäre den Wechsel formell bestätigen. Die Weichen waren allerdings schon länger gestellt: Bereits im Jahresbericht 2025 und in der Einladung zur diesjährigen Hauptversammlung hatte Intertek den bevorstehenden Prüferwechsel angekündigt.
PwC bestätigte in einer gesetzlich vorgeschriebenen Erklärung, dass dem Rückzug keinerlei Vorkommnisse zugrunde liegen, die Gesellschafter oder Gläubiger beunruhigen müssten. Das entsprechende Dokument geht an die Aktionäre und wird bei der britischen Finanzaufsicht hinterlegt. Ein Routinevorgang, der bei geordneten Mandatsübergaben üblich ist.




