Die Wiener Kanzlei Jank Weiler Operenyi, die zum globalen Netzwerk von Deloitte Legal gehört, gewinnt einen erfahrenen Spezialisten für Wettbewerbsrecht. Stenitzer bringt seine eigene Praxis ins Haus mit.
Lange Zeit hatte Franz Stenitzer sein berufliches Schicksal selbst in der Hand. Unter dem Dach von stenitzer.legal beriet er Mandanten in Wettbewerbsfragen, einer Disziplin, die sowohl juristisches Fingerspitzengefühl als auch ökonomisches Verständnis verlangt. Nun gibt der Anwalt die Selbstständigkeit auf und tritt einer Adresse bei, die international ganz anders aufgestellt ist. Sein neuer Arbeitgeber heißt Jank Weiler Operenyi und gehört zum weltweiten Verbund von Deloitte Legal. Mit dem Wechsel bringt Stenitzer nicht nur sich selbst, sondern auch das Geschäft seiner bisherigen Boutique in die größere Struktur ein.
Was die Personalie für die Kanzlei besonders interessant macht, ist die Schnittstelle zu anderen Beratungsbereichen. Bei Deloitte arbeiten Juristen und Prüfungsspezialisten zunehmend gemeinsam an Fällen, die früher streng getrennt behandelt wurden. Stenitzer soll künftig genau diese Brücke verstärken. Wenn Konzerne interne Untersuchungen ausrollen oder Compliance-Mängel aufarbeiten müssen, treten häufig kartellrechtliche Aspekte zutage. Hier kann der Neuzugang sein Wissen mit dem der Forensiker bündeln.
Maximilian Weiler, einer der Gründungspartner der Kanzlei, äußerte sich anerkennend zum Eintritt seines neuen Kollegen. Fachliche Kompetenz und persönliche Passung würden gleichermaßen stimmen.




