Ein Team von Kirkland & Ellis um die Münchener Partner Tobias Larisch und Friedrich von der Heydt-von Kalckreuth sowie Associate Jasper Wentz betreut die Italo Holding und ihre Hauptgesellschafter Mediterranean Shipping Company und Global Infrastructure Partners beim Vorstoß in den deutschen Fernverkehrsmarkt.
Der deutsche Fernverkehr steuert auf mehr Wettbewerb zu, und Kirkland & Ellis spielt bei diesem Umbruch eine tragende Rolle auf Klientenseite. Bislang beherrscht die Deutsche Bahn rund 95 Prozent der Fernverbindungen, Flixtrain bleibt der einzige nennenswerte Herausforderer. Die Bundesnetzagentur will die Marktkonzentration lockern und plant, dass ein einzelnes Bahnunternehmen auf viel befahrenen Achsen nicht mehr als drei Viertel der Kapazität nutzen darf.
In diesem Umfeld sichert Kirkland & Ellis die rechtliche Grundlage für den Deutschland-Start eines italienischen Newcomers ab. Federführend sind Tobias Larisch und Friedrich von der Heydt-von Kalckreuth aus dem Münchener Private-Equity- und M&A-Team, unterstützt von Jasper Wentz. Beraten wird nicht nur die Italo Holding, sondern zugleich die Anteilseignerin Mediterranean Shipping Company mit 49 Prozent sowie der Finanzinvestor Global Infrastructure Partners mit 39 Prozent. Auch die Allianz-Gruppe ist am Kapital beteiligt.
Italo plant den Betrieb ab 2028 zunächst auf zwei Achsen, München–Köln–Dortmund sowie München–Berlin–Hamburg, mit rund 50 Verbindungen pro Tag und Halten in 18 Städten. Die Flotte liefert Siemens Mobility aus Krefeld.




