Der französische Straßenbauer sichert sich das Baugeschäft einer nordrhein-westfälischen Familiengruppe. Die Genehmigung steht noch aus.
Colas verstärkt sich in Deutschland. Der Infrastrukturriese aus Frankreich, Teil der Bouygues-Gruppe, übernimmt das Bau- und Recyclinggeschäft von Frauenrath. Die Familienunternehmung aus Heinsberg deckt ein breites Spektrum ab, von Hoch- und Tiefbau über Projektentwicklung bis zu Umweltdienstleistungen. Das Unternehmen bedient öffentliche wie private Auftraggeber und gilt in der Region als verlässlicher Partner. Für Colas bedeutet der Zukauf mehr Präsenz auf dem deutschen Markt und Zugang zu lokaler Expertise. Die Behörden müssen noch zustimmen.
Grant Thornton hat den Käufer durch die Transaktion gelotst. Partner Wilhelm Mickerts führte ein Team aus dem Bereich Advisory, das die Bücher von Frauenrath durchleuchtete. Die Berater halfen bei der Ermittlung des Kaufpreises und arbeiteten an den Vertragsdokumenten mit finanziellem Bezug mit. Für die Gesellschaft ist das Mandat ein weiterer Beleg für die wachsende Nachfrage nach Transaktionsbegleitung im Mittelstand.
Colas baut und wartet Straßen, Schienen und Verkehrssysteme rund um den Globus. Das Unternehmen produziert Baustoffe und stemmt komplexe Infrastrukturvorhaben. Frauenrath bringt regionale Verankerung und moderne Technik mit. Die Verbindung soll beiden Seiten Vorteile bringen: Skaleneffekte und ein dichteres Netzwerk für den Käufer, Wachstumsperspektiven und Ressourcen für das übernommene Geschäft.




