Die Münchner Wirtschaftskanzlei stockt ab April die Vergütung für Associates und Counsel auf und setzt damit ein Zeichen im Wettbewerb um Talente.
Ab dem 1. April 2026 gelten in der Münchner Wirtschaftskanzlei Lark neue Gehaltsstrukturen. Berufseinsteiger starten dann bei 150.000 Euro brutto im Jahr. Wer bereits im sechsten Berufsjahr arbeitet, kommt auf 170.000 Euro. Besonders deutlich fällt die Anpassung für Counsel aus: Ihr Jahresgehalt klettert um 30.000 Euro auf nunmehr 200.000 Euro. Zusätzlich winkt ab dem dritten Berufsjahr ein leistungsabhängiger Bonus.
Die Partnerschaft verweist auf die außerordentlich positive Geschäftsentwicklung seit der Kanzleigründung Anfang 2024. Das wirtschaftliche Momentum soll sich auch in den Gehältern widerspiegeln. Gleichzeitig verfolgt Lark mit der überproportionalen Anhebung auf Counsel-Ebene ein strategisches Ziel: Die Kanzlei will Anwältinnen und Anwälten eine attraktive Langzeitperspektive bieten und so qualifizierte Talente halten.
Als Lark vor gut zwei Jahren an den Start ging, zählte das Team 17 Berufsträger. Inzwischen sind es 26. Der Wachstumskurs hält an: Für April und Juli 2026 hat die Kanzlei bereits den Zugang eines Trios von Kirkland & Ellis verkündet. Gemeinsam soll eine neue Praxisgruppe für Restrukturierung und Sondersituationen entstehen. Auch im Steuerrecht hat sich Lark zuletzt verstärkt. Julian Siller wechselte im Februar von Freshfields nach München und ergänzt nun die steuerrechtliche Beratung.
Der Markt für hochqualifizierte Wirtschaftsanwälte bleibt angespannt. Kanzleien konkurrieren intensiv um die besten Köpfe. Mit der neuen Vergütungsstruktur positioniert sich Lark offensiv im Wettbewerb und demonstriert zugleich finanzielle Stärke. Ob die Anhebung einen neuen Maßstab im Münchner Markt setzt, bleibt abzuwarten.




