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February 24, 2026
24.02.2026
2 Minuten Lesezeit

Liberty Vorsorge übernimmt das Fintech-Startup Kaspar& zu 100 Prozent. Das 2020 gegründete HSG- und ETH-Spin-off wird als eigenständige Firma innerhalb der Liberty-Gruppe agieren, das Gründerteam bleibt an Bord.

Vom Retailbanking zu Banking-as-a-Service

Aus dem 2020 gegründeten Fintech-Startup Kaspar& wird eine Tochtergesellschaft des Schwyzer Unternehmens Liberty Vorsorge. Bereits Ende 2025 verabschiedete sich Kaspar& von Plänen, im Retailbanking Fuß zu fassen und beendete die Zusammenarbeit mit der Hypothekarbank Lenzburg. Stattdessen konzentriert sich das Unternehmen auf das B2B-Geschäft und vermarktet die eigene Plattform als Banking-as-a-Service-Anbieter für Banken. Liberty war bisher bereits Kooperationspartner von Kaspar&. In Zukunft agiert das Fintech als eigenständige Firma innerhalb der Liberty-Gruppe. Das Gründer- und heutige Management-Team um Jan-Philip Schade, Sebastian Büchler und Lukas Plachel bleibt an Bord. Firmensitz bleibt St. Gallen. Zu den finanziellen Details der Übernahme werden keine Angaben gemacht.

Technologie- und Digitalisierungskompetenz für Liberty

Mit der Akquisition stärkt Liberty gezielt ihre Technologie- und Digitalisierungskompetenz und baut ihr bestehendes Ökosystem strategisch weiter aus. Ziel ist es, die Positionierung nachhaltig zu festigen. Oliver Bienek, CEO von Liberty, erklärt, mit Kaspar& gewinnt man ein hochqualifiziertes Team mit ausgewiesener Expertise in der Entwicklung digitaler Endkunden- und B2B-Lösungen. Auch Jan-Philip Schade, CEO von Kaspar&, betont die Vorteile der Übernahme: Der Anspruch war es von Beginn an, Investieren einfacher und zugänglicher zu machen, insbesondere auch im Bereich Vorsorge. Mit Liberty erhalte man die Möglichkeit, die Technologie in einem starken Ökosystem weiterzuentwickeln und die Unternehmensstrategie mit einem klar ausgerichteten Aktionariat langfristig umzusetzen.

Ende der Retailbanking-Ambitionen des HSG-Spin-offs

Die Übernahme markiert wahrscheinlich den letzten Strategiewechsel des damals mit großen Ambitionen gestarteten HSG- und ETH-Spin-offs. Die ursprünglichen Pläne, als Retailbank zu agieren, erwiesen sich als nicht tragfähig. Der Schwenk zur B2B-Plattform und die nun erfolgte Integration in Liberty Vorsorge bieten dem Gründerteam die Möglichkeit, die entwickelte Technologie in einem etablierten Ökosystem zur Anwendung zu bringen. Liberty positioniert sich damit stärker im Bereich digitaler Vorsorgelösungen und erweitert ihre technologischen Fähigkeiten durch das Know-how des Kaspar&-Teams.

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