Hellman & Friedman und Valeas Capital Partners erwägen laut Bloomberg, sich über neue Schulden bei Baker Tilly eine Sonderausschüttung bis zu einer Milliarde Dollar zu sichern.
Nach Informationen von Bloomberg, gestützt auf mit dem Vorgang vertraute Personen, planen die beiden Private-Equity-Gesellschaften eine sogenannte Dividenden-Rekapitalisierung. Dabei wird dem Portfoliounternehmen zusätzliches Fremdkapital aufgebürdet, dessen Erlös anschließend an die Eigentümer fließt, statt im Betrieb zu verbleiben. Eingebettet werden soll das Vorhaben in ein größeres Refinanzierungspaket, für das die Investoren Mittel am Markt für Leveraged Loans aufnehmen wollen. Käme die Ausschüttung von einer Milliarde Dollar zustande, wäre sie nach bisherigen Bloomberg-Daten das größte Geschäft dieser Art im laufenden Jahr.
Baker Tilly, eine Gesellschaft für Wirtschaftsprüfung und Beratung, gehört seit 2024 mehrheitlich Hellman & Friedman und Valeas Capital Partners. Für die beiden Geldgeber ist das Instrument der Dividendenrekapitalisierung ein gängiger Weg, bereits vor einem möglichen Verkauf einen Teil ihres Investments zurückzuholen, ohne die Beteiligung selbst aufzugeben.




