Mit Elizabeth Oberholzers Wechsel zu Jones Day verliert Freshfields binnen weniger Monate die nächste Münchner M&A-Kraft an eine amerikanische Kanzlei.
Was sich in München abzeichnet, hat System. Erst im Juni gingen die dortigen Partner Verena Nosch und Wessel Heukamp, die gemeinsam mit Markus Paul und Carsten Haak zu Latham & Watkins wechselten. Nun folgt der nächste Abgang auf Partnerebene am selben Standort: Elizabeth Oberholzer verlässt Freshfields und steigt zum 7. September bei Jones Day ein. Für das Münchener Büro ist es der wiederholte Verlust hochkarätiger Transaktionsberatung an die US-Konkurrenz.
Oberholzer war seit 2013 bei Freshfields und wurde dort im Mai 2022 zur Partnerin ernannt, zuvor sammelte sie bei Davis Polk & Wardwell in New York Erfahrung. Die 39-Jährige berät bei internationalen M&A-Transaktionen und Spin-offs, schwerpunktmäßig in Technologie, Life Sciences und der Automobilbranche. Auf ihrer Mandatsliste stehen die Abspaltung der Healthcare-Sparte von 3M, Honeywell bei der Übernahme von Elster und Pepsi bei der Beteiligung an Air up.
Den Reiz des Wechsels sieht Oberholzer im transatlantischen Zuschnitt ihrer Arbeit, den sie bei Jones Day in beide Richtungen vertiefen wolle. Dort trifft sie auf ein internationales M&A-Team von rund 400 Berufsträgern in 16 Ländern. Am deutschen Markt ist die US-Kanzlei mit etwa 100 Anwältinnen und Anwälten an den Standorten München, Düsseldorf und Frankfurt präsent.




