Die Berliner Kanzlei für Äußerungsrecht ernennt den früheren Journalisten zum Salary Partner und baut ihre Führungsriege weiter aus.
Wer Mandanten in medialen Krisen beraten will, sollte verstehen, wie Redaktionen ticken. Nicolas Jim Nadolny bringt dieses Wissen mit. Vor seinem Wechsel in die Anwaltschaft verdiente er sein Geld als Journalist. Diese Perspektive fließt heute in seine Arbeit bei Schertz Bergmann ein, einer Kanzlei, die sich auf Persönlichkeitsrecht und Reputationsschutz konzentriert. Zum Jahresbeginn 2026 würdigte das Haus seine Entwicklung mit der Ernennung zum Salary Partner.
Nadolnys Praxis dreht sich um Situationen, in denen Berichterstattung zur Bedrohung wird. Er vertritt Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur, Politik und Wirtschaft sowie Institutionen, deren öffentliches Bild auf dem Spiel steht. In besonders brisanten Fällen arbeitet er eng mit Namenspartner Christian Schertz zusammen. Sein Tätigkeitsspektrum endet nicht beim akuten Krisenmanagement. Viele Unternehmen begleitet er kontinuierlich in Fragen der strategischen Rechtskommunikation und unterstützt bei der presserechtlichen Flankierung strafrechtlicher Ermittlungen.
Die Beförderung verändert die Struktur von Schertz Bergmann. Künftig gehören drei Partner, eine Partnerin, ein Salary Partner, drei Associates und ein Of Counsel zum Team. Weitere Einstellungen auf der Associateebene sind angekündigt. Die Kanzlei bleibt ihrer Spezialisierung treu, verbreitert aber die personelle Basis. Nadolnys Aufstieg zeigt, dass das Haus Eigengewächse fördert und langfristig an sich bindet, statt ausschließlich auf externe Verstärkung zu setzen.




