Laura Zielinski kommt von Holland & Knight nach München. Sie soll das Beratungsangebot im Verteidigungs- und Raumfahrtsektor ausbauen.
Noerr erweitert sein Schiedsrechtsteam um ein ungewöhnliches Profil. Laura Zielinski wechselt als Associated Partnerin zur deutschen Wirtschaftskanzlei. Zuletzt arbeitete die 38-Jährige als Senior Counsel bei der US-Kanzlei Holland & Knight in der mexikanischen Hauptstadt. Ab April berichtet sie an Anke Meier, die bei Noerr die Praxisgruppe Arbitration führt.
Zielinski bringt eine seltene Kombination mit. Im Schiedsrecht kennt sie sich sowohl mit Investor-Staat-Verfahren als auch mit kommerziellen Streitigkeiten aus. Daneben hat sie sich einen Namen im Weltraumrecht gemacht, einem Feld, das mit dem Boom privater Raumfahrtunternehmen an Bedeutung gewinnt. Sie sitzt dem Space Law Committee der International Bar Association als stellvertretende Vorsitzende vor und führt die Space Arbitration Association als Präsidentin.
Bei Noerr soll Zielinski nicht nur Schiedsfälle bearbeiten. Die Kanzlei plant, sie eng mit dem Außenwirtschaftsrechtsteam von Bärbel Sachs zu verzahnen. Ziel ist es, das Beratungsangebot in den wachsenden Sektoren Verteidigung und Raumfahrt auszubauen. Mandanten aus diesen Branchen stehen vor komplexen regulatorischen Fragen, die juristische Expertise aus mehreren Disziplinen erfordern.
Weltraumrecht galt lange als exotische Spielwiese. Das ändert sich gerade. Private Unternehmen schießen Satelliten ins All, Staaten investieren in Mondmissionen, und die Frage, wer im Orbit welche Rechte hat, beschäftigt zunehmend Juristen und Schiedsgerichte. Noerr positioniert sich mit dem Zielinski-Zugang für diese Entwicklung.




