Die Hongkonger Holding stellt die Weichen für das kommende Geschäftsjahr. Der japanische Namensvetter kämpft unterdessen mit Einmalbelastungen in Millionenhöhe.
Ende Mai kommen die Aktionäre von Pegasus International Holdings zusammen. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Frage, wer künftig die Bücher prüfen soll. Der Vorstand spricht sich für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Deloitte Touche Tohmatsu aus. Das Honorar für den Abschluss 2026 beziffert das Unternehmen auf 1,4 Millionen Hongkong-Dollar. Die Gesellschaft hat ihren Sitz auf Bermuda und ist an der Hongkonger Börse notiert.
In Japan existiert eine separate Firma mit ähnlichem Namen: Pegasus Co., Ltd., gehandelt in Tokio. Dort fiel das jüngste Ergebnis enttäuschend aus. Sonderaufwendungen von 261 Millionen Yen fraßen einen Großteil des Gewinns. Analysten sehen die Lage dennoch nicht dramatisch. Die zugrundeliegende Ertragskraft sei intakt. Fallen die Einmaleffekte im laufenden Jahr weg, dürfte sich das Ergebnis erholen.




