Mit dem Aufbau einer Plattform für Private-Credit-Secondaries reagiert PGIM auf den wachsenden Bedarf institutioneller Investoren nach Flexibilität und Liquidität in einer starkgewachsenen Anlageklasse.
Private Credit hat sich in den vergangenen Jahren zu einem festen Bestandteil institutioneller Portfolios entwickelt. Mit dem Wachstum der Anlageklasse steigt zugleich der Bedarf, bestehende Engagements anzupassen oder Liquidität zu schaffen. PGIM, der Asset Manager von Prudential Financial, positioniert sich in diesem Umfeld mit einer eigenen Plattform für Private-Credit-Secondaries und plant, in den kommenden zwei Jahren bis zu eine Milliarde US-Dollar in diesem Segment zu investieren. Branchenbeobachter erwarten, dass das jährliche Transaktionsvolumen mittelfristig auf über 50 Milliarden US-Dollar anwachsen könnte.
Nach eigenen Angaben verwaltet PGIM rund 265 Milliarden US-Dollar in den Bereichen Private Credit und Secondaries. Die neue Plattformkonzentriert sich auf Direct-Lending-Portfolios sowie auf opportunistische Kreditstrategien wie Mezzaninfinanzierungen und Sondersituationen. Investiert werden soll sowohl in von Fondsmanagern als auch von Investoren initiierte Transaktionen in den USA und Europa, mit Schwerpunkt auf mittelständischen Unternehmen.
Für den Aufbau der Plattform bündelt PGIM sein langjähriges Private-Credit-Geschäft mit der Secondaries-Erfahrung der Tochter Montana Capital Partners. Die Leitung übernehmen Alex Stuart, Managing Director und Head of Private Credit Secondaries, sowie Maelle Reichenbach, Senior Principal. Matt Douglass, Leiter Private Credit bei PGIM, ordnet die Entwicklung so ein: „Private Credit hat sich in den vergangenen 50 Jahren erheblich weiterentwickelt, in denen wir in dieser Anlageklasse tätig sind. Das Entstehen von Sekundärmärkten ist ein natürlicher Entwicklungsschritt.“




