Das Beratungshaus baut seinen Standort auf den Philippinen aus und streicht Dutzende Jobs vor Ort. Künftig sollen fast sechs von zehn Assistenzkräften aus dem asiatischen Servicezentrum arbeiten.
PwC Australien schichtet um. Nach einer Überprüfung des bisherigen Modells wandern weitere Stellen für Assistenzkräfte an den Standort Manila. Künftig sollen 58 Prozent der Assistenten, die Partner und Führungskräfte unterstützen, von den Philippinen aus arbeiten. Bisher lag der Anteil bei 38 Prozent. Die Umstellung läuft im Juni. Rund 48 Beschäftigte in Australien verlieren ihre Position. Das Unternehmen bietet Betroffenen Hilfe bei der Suche nach anderen Stellen im Konzern, Umschulungen und Unterstützung für das persönliche Wohlbefinden an.
PwC betreibt das sogenannte Acceleration Centre in Manila seit etwa 2019. Die australische Landesgesellschaft hält gut ein Viertel daran. Derzeit betreuen die dortigen Mitarbeiter rund 140 Partner und Geschäftsführer in Australien. Neben Manila unterhält das globale PwC-Netzwerk ähnliche Zentren in Buenos Aires, Indien, Kuala Lumpur und Mexiko. Die Standorte liefern technische Unterstützung für Mandantenteams aus der Ferne.
PwC ist nicht allein. Kurz zuvor hatte Wettbewerber KPMG angekündigt, 260 Assistenzstellen auf die Philippinen zu verlagern. Rund 200 davon sollten bereits im Frühjahr umgesetzt werden. Die großen Beratungshäuser suchen nach Wegen, Kosten zu senken und wettbewerbsfähig zu bleiben.




