PwC rollt durch Wien: KI-Debatte im Taxi statt im Konferenzraum

blog main image
January 19, 2026
19.01.2026
2 Minuten Lesezeit

Mit einer Guerilla-Kampagne holt der Wirtschaftsprüfer Entscheider aus Politik und Wirtschaft vor die Kamera und diskutiert die österreichische KI-Transformation auf vier Rädern.

Das Taxi als Gesprächslabor

Ein knalloranges Fahrzeug kurvt durch Wien. Drinnen: keine Touristen, sondern Schwergewichte aus Politik, Wirtschaft und Tech-Szene. Die Kamera läuft. Das Konzept erinnert an Carpool Karaoke, nur ohne Gesang. Stattdessen geht es um Skalierung, Regulierung und die Frage, warum österreichische KI-Projekte so oft in der Pilotphase steckenbleiben.

Hochkarätige Besetzung

Die Passagierliste beeindruckt. Staatssekretär Alexander Pröll diskutiert Digitalpolitik, Paul Rockenbauer vom Wirtschaftsministerium liefert den industriepolitischen Blickwinkel. Hermann Erlach vertritt Microsoft Österreich, Alexandra Wittmann kommt von EVN. Aus der Gründerszene steigen Clemens Wasner von EnliteAI, Victor Vecsei von Marswalk und Brutkasten-Macher Dejan Jovicevic ein. Alina Nikolaou von TEDAI Vienna komplettiert die Runde.

Kalkül hinter dem Spektakel

PwC-Österreich-Chef Rudolf Krickl verfolgt ein klares Ziel: KI verständlicher machen, Austausch fördern, Transformation beschleunigen. Marketingdirektorin Nina Stadler setzt auf den Überraschungseffekt. Ungewohnte Umgebungen lockern Zungen, das Taxi wird zum mobilen Studio. Ein Augenzwinkern Richtung Fernsehgeschichte schwingt mit. Vor 25 Jahren fuhr Taxi Orange als erste österreichische Reality-Show durch Wien und erreichte Kultstatus. Die Kurzvideos laufen ab sofort auf den Social-Media-Kanälen von PwC Österreich.