Der südkoreanische Speicherchiphersteller Samsung erwägt laut einem Bericht der „Financial Times“ einen Einstieg bei der französischen KI-Firma Mistral mit bis zu einer Milliarde Euro. Das Startup würde dabei mit rund 20 Milliarden Euro bewertet.
Samsung denkt einem Bericht der Financial Times zufolge über einen Einstieg beim französischen KI-Entwickler Mistral nach. Der südkoreanische Speicherchiphersteller könnte bei der kommenden Finanzierungsrunde bis zu eine Milliarde Euro investieren, schrieb die Zeitung unter Berufung auf Insider. Mistral würde dabei mit etwa 20 Milliarden Euro bewertet. Beim Einstieg des Chipindustrie-Zulieferers ASML vor knapp einem Jahr war das Startup noch mit rund 12 Milliarden Euro bewertet worden. Weder Samsung noch Mistral äußerten sich auf Anfrage. Mistral gilt als europäische Antwort auf OpenAI und Anthropic und profitiert von der Suche zahlreicher Unternehmen und Behörden nach Alternativen zu den großen KI-Anbietern aus den USA und China.
Erst am Dienstag hatte Mistral eine milliardenschwere Kooperation mit dem US-Cloudanbieter Microsoft vereinbart, gemeinsam wollen die Unternehmen die KI-Infrastruktur von Mistral ausbauen, zudem sollen Microsoft-Kunden künftig eigene KI-Anwendungen auf den Servern von Mistral entwickeln können. Das Startup zählt unter anderem das französische Militär zu seinen Kunden. Mistral wurde vor drei Jahren gegründet und ist inzwischen das wertvollste KI-Startup Europas. Geschäftsführer Arthur Mensch hatte der Financial Times im Februar gesagt, dass das Unternehmen bis Ende des Jahres voraussichtlich wiederkehrende Jahresumsätze von über einer Milliarde US-Dollar erzielen werde.




