StageOne schließt 165-Millionen-Fonds V für KI-Infrastruktur

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March 12, 2026
13.03.2026
2 Minuten Lesezeit

Der israelische Frühphaseninvestor StageOne Ventures feiert mit dem Closing seines fünften Fonds 25 Jahre Venture Capital und überschreitet erstmals die 650-Millionen-Dollar-Marke beim verwalteten Vermögen.

650 Millionen AuM, 25 Jahre Israeli Tech

StageOne Ventures hat den finalen Abschluss seines fünften Fonds mit einem Volumen von 165 Millionen Dollar bekannt gegeben. Das Gesamtvermögen des seit 2001 aktiven Berliner Hauses mit Büros auch in Tel Aviv und London übersteigt damit erstmals die Marke von 650 Millionen Dollar. Fonds V wird sich thematisch auf KI-Infrastruktur, Cybersicherheit, physische KI, Agentic Orchestration und vertikale KI konzentrieren – Bereiche, in denen israelische Ingenieure laut Managing Partner Yuval Cohen einen messbaren globalen Vorsprung halten. Der Investorenkreis des neuen Fonds umfasst erneut renommierte institutionelle und private Investoren aus den USA, Europa und Israel. Das Closing wird als Vertrauensbeweis in das israelische Tech-Ökosystem trotz anhaltender geopolitischer Unsicherheiten gewertet.

21 Exits, darunter Check Point, Cisco und IBM

StageOne hat in 25 Jahren 69 Unternehmen finanziert und verwaltet aktuell ein aktives Portfolio von 29 Beteiligungen. Das Haus agiert als First-Check-Investor und hält seine stärksten Portfoliounternehmen durch erhebliche Folgefinanzierungen. Zu den 21 abgeschlossenen Exits zählen Verkäufe an Check Point (Cyberint, Avanan), Cisco (Epsagon), IBM (Guardium) und McDonald's (Apprente). Aktive Portfoliounternehmen wie Coralogix und Silverfort gelten als Kandidaten der nächsten Exit-Welle. "KI verändert die Wirtschaftlichkeit und Geschwindigkeit von Innovationen, doch die Grundlagen für unternehmerische Belastbarkeit sind dieselben geblieben", sagt Partner Netanel Meir.