Trump zieht gegen JP Morgan vor Gericht

blog main image
January 26, 2026
26.01.2026
2 Minuten Lesezeit

Der US-Präsident fordert fünf Milliarden Dollar, weil die Bank 2021 seine Konten geschlossen haben soll.

Klage landet in Florida

Donald Trump verklagt JP Morgan und Bankchef Jamie Dimon. Sein Anwalt Alejandro Brito reichte die Schrift beim Bezirksgericht in Miami-Dade County ein. Im Zentrum steht der Vorwurf, die Großbank habe langjährige Geschäftsbeziehungen aus ideologischen Gründen beendet.

Kündigungen nach dem 6. Januar

Laut Klageschrift erhielten Trump-Golfklubs und das Trump Miami Resort Management im Februar 2021 die Mitteilung, dass ihre Konten binnen weniger Wochen aufgelöst würden. Der Zeitpunkt fiel in die Phase nach der Wahlniederlage gegen Joe Biden und dem Sturm auf das Kapitol. Die Kläger sehen darin politische Motivation.

Bank bleibt gelassen

JP Morgan weist die Vorwürfe zurück und rechnet nicht mit einem Erfolg der Klage. Konten würden ausschließlich wegen rechtlicher oder regulatorischer Risiken geschlossen, nicht wegen politischer Überzeugungen. Man werde sich vor Gericht verteidigen.

Eiszeit zwischen Trump und Dimon

Das Verhältnis der beiden ist angespannt. Dimon stellte sich öffentlich hinter die Unabhängigkeit der Federal Reserve und nannte Trumps Idee einer Zinsobergrenze für Kreditkarten eine wirtschaftliche Katastrophe. Trump konterte, der Banker wolle höhere Zinsen, um selbst mehr zu verdienen.