Die Kanzlei berät beim Übergang des Unternehmens von Francisco Partners zu Primary Wave. Die Transaktion schafft eine Alternative zu den klassischen Verlagshäusern.
Kobalt wechselt den Eigentümer. Der Musikrechte-Verwalter geht von Francisco Partners an Primary Wave über, unterstützt von Brookfield. White & Case stand auf Verkäuferseite und steuerte die rechtliche Begleitung. Für die Kanzlei ist es bereits das zweite Mandat mit Kobalt: 2022 hatte sie den Einstieg von Francisco Partners begleitet.
Die Transaktion bringt zwei Welten zusammen. Kobalt gilt als Technologieführer bei der Abrechnung von Musikrechten und betreibt mit Amra eine globale Sammelgesellschaft für digitale Erlöse. Primary Wave wiederum hat sich einen Namen gemacht, indem es legendäre Musikkataloge durch kreatives Marketing aufwertet. Gemeinsam wollen beide eine schlagkräftige Alternative zu den großen Verlagen aufbauen.
An der Führung ändert sich nichts. Laurent Hubert und sein Team behalten die Zügel in der Hand. Kobalt wird als eigenständige Einheit weitergeführt. Der Deal umfasst das weltweite Geschäft, den Katalog eigener Urheberrechte und die Digitalsammelsparte Amra. White & Case beriet zusätzlich das Management bei dessen Reinvestment.
Die Kanzlei stellte ein Team aus London und New York zusammen. Dan Turgel und Nick Matthew führten die Beratung aus der britischen Hauptstadt, Tal Marnin steuerte aus den USA. Weitere Partner und Associates aus beiden Standorten ergänzten die Mannschaft bei einem Deal, der die Musikbranche aufhorchen lässt.




