Der US-Stahlkonzern legt 2,1 Milliarden Euro auf den Tisch und hat den entscheidenden Großaktionär bereits auf seiner Seite.
Der Deal steht und fällt mit einem Namen: Swoctem. Die Holding des Unternehmers Friedhelm Loh kontrolliert über 41 Prozent der Klöckner-Anteile. Sie unterstützt das Vorhaben. Damit rückt die geforderte Mindestannahmequote von 65 Prozent in greifbare Nähe. Worthington bietet 11 Euro je Aktie. Vorstand und Aufsichtsrat von Klöckner empfehlen die Annahme.
Die Übernahme soll keine Kahlschlagsanierung werden. Klöckner behält seine Eigenständigkeit, der Sitz bleibt in Düsseldorf. Stellenstreichungen und Standortschließungen sind nicht geplant. Rund 6.000 Beschäftigte an über 100 Standorten sollen unberührt bleiben. Klöckner erzielte 2024 einen Umsatz von 6,6 Milliarden Euro. Worthington kam im vergangenen Geschäftsjahr auf 3,8 Milliarden Dollar.
Worthington Steel hat Latham & Watkins mandatiert. Rainer Traugott aus München führt das Team. Auf Klöckner-Seite beraten Oda Christiane Goetzke und Maximilian Schiessl von Hengeler Mueller. Der Abschluss soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 erfolgen.




