Der US-Finanzinvestor soll kurz vor einer Einigung über rund 1 Milliarde Pfund für die Rüstungssparte des britischen Industriekonzerns Goodwin PLC stehen. Die Goodwin-Aktie brach am Dienstag um 19 Prozent ein.
An der Londoner Börse brach die Goodwin-Aktie am Dienstag um 19 Prozent auf 16.197,00 Pence ein, die Marktkapitalisierung fiel auf 1,22 Mrd. GBP. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf 25 Prozent. Das Unternehmen aus Stoke-on-Trent hatte bereits im Sommer das Interesse mehrerer Buyout-Firmen geweckt und prüft seitdem strategisch die Abgabe eines wesentlichen Teils seiner Maschinenbausparte. Zum Verkaufsportfolio zählen Pumps, Easat, Noreva sowie Goodwin International und Goodwin Steel Castings.
Cerberus verwaltet rund 70 Mrd. USD über die Strategien Kredit, Private Equity und Immobilien. Mitgründer Stephen Feinberg ist Milliardär und arbeitet derzeit in der US-Verteidigungspolitik. Nach Angaben vertrauter Personen sind die Gespräche noch nicht abgeschlossen und können sich jederzeit ändern. Da die betroffenen Vermögenswerte sowohl in den USA als auch in Großbritannien regulatorische Prüfungen auslösen dürften, gilt ein Abschluss als anspruchsvoll. Goodwin liefert Komponenten für britische Atom-U-Boote sowie für U-Boote der Klassen Virginia und Columbia aus US-Fertigung, für den Flugzeugträger der Gerald-R-Ford-Klasse sowie Zerstörer, die mit Lenkwaffen bestückt sind.




