Die österreichische Patchbox GmbH, Hersteller von Kabelmanagement-Systemen und Werkzeugen für Server-Racks, expandiert nach Indien. Rechtliche Steuerung des Markteintritts übernahm die Wirtschaftskanzlei CMS aus dem Wiener India Desk.
Aus dem Wiener India Desk unter Leitung von Shivam Subhash bearbeitete die Kanzlei drei Themenblöcke gleichzeitig. Erstens ging es um die grundlegende Aufsetzung einer Kooperation mit dem lokalen Partner SKIN, einschließlich Rahmenvertrag, Geheimhaltung und der wirtschaftlichen Feinjustierung wie Honorierungsregeln, Bonusanreize sowie Vorgaben für den Vertriebsweg und die Vermarktung. Zweitens sicherte CMS den Bestand an Patenten und Designs der Patchbox-Kerntechnologie ab und legte Grundlagen, um diese Rechte im Ernstfall auch vor indischen Instanzen durchsetzen zu können. Drittens flossen strategische Erwägungen zur konkreten Marktbearbeitung ein, von der Wahl des Vertriebsmodells bis zur Auswahl möglicher Kooperationspartner.
Rechtlich gestützt wurde das Mandat durch die enge Zusammenarbeit mit der indischen Kanzlei IndusLaw, ohne die eine belastbare Vertragsgrundlage nach dortigem Recht nicht darstellbar gewesen wäre. Für Patchbox als Anbieter von IT-Kabelmanagement und Server-Rack-Zubehör ist der Vorstoß der erste substanzielle Auftritt auf dem indischen Infrastrukturmarkt.
Subhash verweist auf die zweischneidige Natur des indischen Technologiemarktes: erhebliches Volumenpotenzial auf der einen, strenge Anforderungen an die vertragliche und immaterialgüterrechtliche Absicherung auf der anderen Seite. CEO Dieter Poller bezeichnet den Markteintritt als bedeutenden Meilenstein für Patchbox.




