CVC Capital Partners und GTCR haben ein gemeinsames Gebot für die Privatisierung des börsennotierten Medizintechnikunternehmens Teleflex eingereicht, dessen Aktie nach Bekanntwerden des Ansatzes im nachbörslichen Handel um 13,4 Prozent zulegte.
Teleflex, Hersteller von Beatmungstuben, Kathetern und vaskulären Zugangsprodukten für Krankenhaus-Intensivstationen, wird von CVC Capital Partners und GTCR gemeinsam als Übernahmeziel ins Visier genommen. Das Unternehmen befindet sich in einem tiefgreifenden strategischen Umbau: Im Dezember wurden drei Geschäftsbereiche für insgesamt 2,03 Mrd. US-Dollar veräußert. Aktivistinvestor Irenic Capital Management hatte das Board im März für seine zurückhaltende Haltung gegenüber potenziellen Käufern kritisiert. Auf Basis des jüngsten Schlusskurses von 124,75 US-Dollar beträgt der Börsenwert von Teleflex rund 5,5 Mrd. US-Dollar.
CVC Capital Partners, in Amsterdam börsennotiert und mit rund 241 Mrd. US-Dollar an verwaltetem Vermögen, bringt globale Private-Markets-Expertise in das Konsortium ein. GTCR, die Chicagoer Buyout-Firma, ergänzt mit tief verwurzelter Sektorkompetenz im Bereich Healthcare Services und Medizintechnik. Teleflex prüft das Angebot derzeit mit seinen Beratern; eine Einigung ist nicht gesichert, da das Unternehmen den Ansatz ablehnen oder Konkurrenzinteressenten anziehen könnte. CVC, GTCR und Teleflex lehnten eine Stellungnahme ab.




