Strategische Käufer dominieren den Carve-out-Markt mit mehr als 70 Prozent Marktanteil, doch eine Deloitte-Analyse identifiziert konkrete Hebel, mit denen Private-Equity-Investoren die Chancengleichheit bei diesen Transaktionen herstellen können.
Zwischen 2019 und 2023 entfielen mehr als 70 Prozent der Carve-out-Transaktionen nach Volumen und Wert auf strategische Käufer. In der Technologie- und Gesundheitsbranche lag dieser Anteil bei nahezu 85 Prozent. Die Wahrnehmung, dass strategische Käufer besser positioniert sind, Carve-out-Assets zu absorbieren und Wert zu schaffen, schlägt sich in ihrer Bereitschaft nieder, höhere Preise zu zahlen. Carve-outs sind ein effektiver Weg, um Unternehmen umzugestalten, die an rückläufigen Geschäftsbereichen, nicht zum Kerngeschäft gehörenden Wachstumssparten oder kapitalunterversorgten Einheiten festhalten.
Mehrere Branchen stehen vor transformativen Veränderungen, befeuert durch Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, alternative Kraftstoffe und Verschiebungen im Konsumverhalten. Für PE-Investoren, die Unternehmen skalieren oder Kosten senken wollen, sollten Carve-outs laut Deloitte eine Kernkompetenz sein. Die Analyse identifiziert spezifische Phasen im Lebenszyklus von Carve-out-Transaktionen, in denen die Chancen für PE-Käufer besonders günstig sind, und beschreibt Maßnahmen, die die strukturellen Nachteile gegenüber Strategen ausgleichen können.




