Die Deutsche Beteiligungs AG investiert in einen spezialisierten Medizintechnik-Zulieferer und stärkt damit ihr Engagement in resilienten Healthcare-Assets.
DBAG Fund VIII, ein von der Deutschen Beteiligungs AG beratener Fonds, erwirbt im Rahmen eines Management-Buy-outs die Mehrheit an der Hipp Technology Group. Die Anteile werden von der Schweizer Beteiligungsgesellschaft Endura AG übertragen. Gründer und CEO Markus Hipp bleibt signifikant beteiligt und wird die nächste Wachstumsphase aktiv mitgestalten. Die Transaktion wurde über das eigene Netzwerk der DBAG vereinbart, bevor ein strukturierter Verkaufsprozess hätte eingeleitet werden können. Der Vollzug steht unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen; über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Für die DBAG ist es die sechste Transaktion in den vergangenen acht Monaten.
Die 1993 gegründete Hipp Technology Group fertigt Implantate, Knochenbearbeitungswerkzeuge, chirurgische Instrumente sowie Systemkomponenten für robotergestützte Operationssysteme führender Medizintechnikunternehmen aus der Orthopädie- und Dentalindustrie. An fünf Standorten beschäftigt das Unternehmen rund 350 Mitarbeiter. Hipp begleitet seine Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette, von der Entwicklung und Prototypenfertigung über die Serienproduktion bis hin zu sterilen Komplettlösungen. Darüber hinaus werden hochpräzise Komponenten für die Luft- und Raumfahrt, den Halbleiterbereich sowie für industrielle Automatisierungsanwendungen gefertigt.
DBAG-Vorstandssprecher Tom Alzin bezeichnet Hipp als Hidden Champion in einem resilienten Markt und hebt das Potenzial hervor, die internationale Expansion vor allem in den USA als weltweit größtem Medizintechnikmarkt zu beschleunigen. Der Markt für orthopädische Implantate profitiert von strukturellen Wachstumstreibern wie dem demografischen Wandel sowie zunehmendem Outsourcing durch OEMs und steigenden regulatorischen Anforderungen. Gründer Markus Hipp betont seinerseits, mit der DBAG einen Partner gefunden zu haben, der den deutschen Mittelstand sehr gut versteht und zugleich die unternehmerischen Werte des Hauses teilt.




