Stem tauscht Deloitte gegen RSM

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March 18, 2026
19.03.2026
2 Minuten Lesezeit

Der Energiespeicher-Spezialist wechselt seinen Wirtschaftsprüfer. Die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Prüfer endete ohne Konflikte.

Zwei Beschlüsse an einem Tag

Der Prüfungsausschuss von Stem hat Mitte März reinen Tisch gemacht. In einer Sitzung fiel das Urteil über die alte und die neue Beziehung: Deloitte & Touche muss gehen, RSM US übernimmt. Am Tag darauf war der Brief beim bisherigen Prüfer: Tempo statt Übergangsphase. Deloitte verabschiedet sich ohne Makel. Die Abschlüsse der vergangenen beiden Jahre tragen keine Einschränkungen, keine kritischen Hinweise, keine Vorbehalte. Streit über Zahlenwerke oder Methoden? Fehlanzeige. Meldepflichtige Vorfälle nach SEC-Maßstab? Keine. Der scheidende Prüfer hat das schriftlich gegenüber der Börsenaufsicht bestätigt.

RSM startet im Frühjahr

Der Neue legt sofort los. RSM beginnt mit der Durchsicht des ersten Quartals 2026 und wird den Jahresabschluss für das laufende Geschäftsjahr prüfen. Vorher durchläuft die Gesellschaft noch die üblichen Annahmeverfahren. Vorgespräche über Bilanzierungsfragen oder mögliche Prüfungsergebnisse gab es laut Stem nicht. Das Unternehmen selbst sieht sich auf gutem Weg. Das EBITDA ist positiv, die strategische Transformation zeigt Wirkung. Doch die Analysten bremsen die Euphorie. UBS hat das Kursziel kräftig gestutzt und begründet das mit schleppenden Software-Verkäufen. Die Prognosen für die kommenden Jahre wurden nach unten korrigiert. Für RSM beginnt das Mandat in einem Spannungsfeld aus soliden Ist-Zahlen und vorsichtigen Erwartungen.