Die Kanzlei berät das Bankenkonsortium bei der Emission eines 4-Milliarden-Euro-Papiers. Die Anleihe läuft rund 15 Jahre und zahlt 2,6 Prozent.
Die Bundesrepublik hat erneut am Kapitalmarkt zugeschlagen. Vier Milliarden Euro fließen über eine grüne Anleihe in die Staatskasse. Das Papier richtet sich an Investoren, die ihr Portfolio mit ESG-konformen Titeln bestücken wollen. White & Case begleitete das Bankenkonsortium, das die Emission platzierte.
Karsten Wöckener leitete das Mandat. Der Partner holte sich Felix Biedermann und Nejc Jereb aus dem Capital-Markets-Team an die Seite. Für die Kanzlei ist die Begleitung staatlicher Emissionen ein wiederkehrendes Geschäft, das Expertise und Reputation gleichermaßen stärkt. Der Bund setzt auf sein bewährtes Doppelkonzept. Jede grüne Anleihe hat ein konventionelles Gegenstück mit identischen Konditionen. Anleger entscheiden selbst, ob sie die nachhaltige oder die klassische Variante zeichnen. Wirtschaftlich macht es keinen Unterschied, symbolisch schon.
Wer zugreift, bindet sich für mehr als anderthalb Jahrzehnte. Der feste Zinssatz von 2,6 Prozent gilt über die gesamte Laufzeit. Für Pensionskassen, Versicherer und andere institutionelle Anleger mit langem Horizont ein passendes Vehikel, das Rendite und Nachhaltigkeitsanspruch verbindet.




