Deloitte erweitert sein Angebot rund um Kontrolle und Prüfung von KI-Systemen und adressiert damit eine wachsende Lücke zwischen dem Tempo der KI-Einführung und der Fähigkeit von Unternehmen, diese Systeme verlässlich zu steuern.
Das erweiterte Leistungspaket unter dem Namen AI Controls and Assurance deckt den gesamten KI-Lebenszyklus ab: Deloitte begleitet Unternehmen beim Aufbau von Governance-Rahmenwerken, die Innovation ermöglichen sollen, ohne die notwendige Kontrolle zu opfern. Ergänzt wird dies durch Beratung bei der Risikobewertung bereits eingesetzter KI-Anwendungen, der Einrichtung interner Prüfmechanismen und der Anpassung von Rechnungslegungs- und Berichtsprozessen an KI-gestützte Arbeitsweisen.
Ein zentraler Baustein des Ansatzes: Deloitte arbeitet nach eigenen Angaben direkt mit Technologieanbietern und Hyperscalern zusammen, um Governance-, Kontroll- und Compliance-Anforderungen bereits in der Entwicklungsphase von KI-Lösungen zu verankern, statt sie nachträglich ergänzen zu müssen. Ziel sei es, Unternehmen eine Skalierung mit eingebauten Sicherungsmechanismen zu ermöglichen. Das gesamte Angebot ist an Deloittes hauseigenes Trustworthy-AI-Framework gekoppelt, das Governance, Compliance und Transparenz über alle Phasen des KI-Einsatzes hinweg sicherstellen soll.
Deloitte positioniert das Thema bewusst nicht als Bremse, sondern als Infrastruktur: Nicht die Unternehmen mit dem schnellsten KI-Rollout würden langfristig führen, sondern jene mit der besten Governance. Die Gesellschaft steht zudem im Austausch mit Normierungsgremien und Regulierungsbehörden, um Mandanten bei der Nachweisführung über die Zuverlässigkeit ihrer KI-Werkzeuge zu unterstützen.




