Nach der Ablehnung seiner Erstofferte hat EQT ein verbessertes Übernahmeangebot für Intertek vorgelegt und dem Board bis zum 14. Mai Zeit gegeben, Position zu beziehen.
EQT hat ein revidiertes Übernahmeangebot für den FTSE-100-Prüf- und Zertifizierungskonzern Intertek vorgelegt, welches das Unternehmen einschließlich Schulden mit rund 9,7 Mrd. Pfund (rund 12,3 Mrd. US-Dollar) bewertet. Der revidierte Angebotspreis von rund 54 Pfund je Aktie entspricht einem Aufschlag von rund 5 Prozent gegenüber der ursprünglichen Offerte von 51,50 Pfund je Aktie in bar, die das Intertek-Board Anfang April einstimmig als den Konzern grundlegend unterbewertend abgelehnt hatte. Unter britischem Übernahmerecht hat EQT bis zum 14. Mai Zeit, entweder ein verbindliches Angebot zu unterbreiten oder den Prozess abzubrechen.
Interkeks Board prüft das überarbeitete Angebot mit seinen Beratern. Zeitlich fällt die Angebotserhöhung mit einem 13-prozentigen Kursrückgang beim französischen Konkurrenten Bureau Veritas zusammen, nachdem dieser seine Wachstumsprognose gesenkt hatte. Intertek war zuvor in Fusionsgesprächen mit Bureau Veritas gewesen, die Ende 2024 scheiterten. Die Intertek-Aktie hat seit dem erstmaligen Bekanntwerden von EQTs Interesse um rund ein Drittel zugelegt, nachdem sie Anfang März nach einer verhaltenen Prognose für zwei wesentliche Geschäftsbereiche an einem einzigen Tag um 18 Prozent eingebrochen war. EQT kommentierte das revidierte Angebot nicht.




