Matador profitiert mit 2 Mio. vom SpaceX-IPO

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September 21, 2026
23.09.2026
2 Minuten Lesezeit

Die börsennotierte Matador Secondary Private Equity AG kauft Anteile an Private-Equity-Fonds auf dem Zweitmarkt und will den NAV ihres Portfolios bis 2030 verdoppeln. Zuletzt profitierte das Unternehmen vom Börsengang von SpaceX.

Sekundärmarkt-Spezialist mit Rückenwind

Die Matador Secondary Private Equity AG erwirbt als börsennotierte Gesellschaft Anteile an Private-Equity-Fonds auf dem Zweitmarkt und ermöglicht damit auch Kleinanlegern Zugang zu einer sonst schwer erreichbaren Anlageklasse. Der Einkauf mit Abschlag auf den Nettoinventarwert sowie bereits investierte und damit besser einschätzbare Fonds senken das Risiko gegenüber einer Erstzeichnung. Wechselkurseffekte zwischen Franken und Dollar prägten 2025 die Bilanz: Einem berichteten Nettoverlust von 5,3 Millionen Franken stand ein währungsbereinigtes Ergebnis von 1,9 Millionen Franken gegenüber. Im ersten Halbjahr 2026 lag das währungsbereinigte Ergebnis nach vorläufigen Zahlen bei 3,7 Millionen Franken, nach 1,6 Millionen im Vorjahr, das Gesamtergebnis bei 5 Millionen Franken. Das Portfolio war zudem cashflow-positiv, Ausschüttungen von 4 Millionen Franken standen Kapitalabrufen von 3,4 Millionen gegenüber. Zusätzlichen Auftrieb gab der Börsengang von SpaceX, an dem drei Matador-Fonds beteiligt waren: Der Vorstand beziffert den Ergebniseffekt auf rund 2 Millionen Franken, nach Ablauf der Lockup-Fristen werden weitere 2,5 Millionen Franken an Ausschüttungen erwartet.

Wachsende Kapitalmarktorientierung

Seit 2025 öffnet sich Matador stärker dem Kapitalmarkt: Der seit September 2025 amtierende CFO Alexander Lachmann bringt Investmentbanking-Erfahrung mit, die Rechnungslegung wird auf IFRS umgestellt, seit dem 15. Juni notiert die Aktie an der SIX, ab dem 21. September folgt die Aufnahme in die Indizes SPI und SPI Extra. Für 2030 hat das Unternehmen erstmals Ziele definiert: Das Eigenkapital soll von 51,9 auf 85 bis 110 Millionen Franken steigen, der NAV des PE-Portfolios von 66,5 auf 125 bis 150 Millionen Franken, jeweils ohne zusätzliches Fremd- oder Eigenkapital. SMC Research empfiehlt die Aktie zum Kauf mit einem Kursziel von 4,80 Euro, gegenüber aktuell 3,78 Euro.

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