Die Kanzlei begleitet die Hamburger Reederei beim geplanten Kauf der israelischen ZIM. Das externe Kreditpaket umfasst bis zu 2,5 Milliarden Dollar.
Im Containergeschäft wird groß gedacht. Hapag-Lloyd will ZIM schlucken, die israelische Reederei mit globalem Netzwerk. Preisschild: 4,2 Milliarden Dollar für alle Aktien. Ein Happen, der selbst für die Hamburger nicht aus der Portokasse zu bezahlen ist. Wer so tief in die Tasche greifen muss, braucht Partner mit dicken Scheckbüchern. Hogan Lovells hat eine externe Finanzierung über bis zu 2,5 Milliarden Dollar strukturiert. Bianca Engelmann, Partnerin in Frankfurt, hielt die Fäden zusammen. Das Geld soll den Kaufpreis stemmen und Luft für die Zeit danach lassen.
Noch fehlen entscheidende Unterschriften. Die ZIM-Aktionäre müssen nicken, Kartellbehörden prüfen die Machtkonzentration auf den Weltmeeren. Bei zwei Schwergewichten der Branche schauen Aufseher genau hin. Bis der Deal durch ist, werden Monate vergehen. Containerschifffahrt belohnt Masse. Mehr Schiffe, mehr Routen, mehr Verhandlungsmacht gegenüber Häfen und Kunden. Hapag-Lloyd kauft sich mit ZIM ein Netzwerk, das die eigene Flotte ergänzt. Die Israelis bringen Verbindungen mit, die aus Hamburg schwer zu kopieren wären. Ohne saubere Finanzierungsstruktur wäre die Transaktion nicht denkbar. Hogan Lovells hat sich auf solche Puzzlearbeit spezialisiert und begleitet regelmäßig grenzüberschreitende Deals im Transport- und Logistiksektor. Für die Kanzlei ist das Mandat ein Referenzprojekt, für Hapag-Lloyd der Schlüssel zur Expansion.




