HSF Kramer wildert bei DLA Piper

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March 17, 2026
18.03.2026
2 Minuten Lesezeit

Philipp Cepl wechselt zum April als Patentpartner nach Düsseldorf. Für die Kanzlei ist es der zweite Coup binnen weniger Wochen.

Erfahrener Litigator wechselt die Seiten

DLA Piper verliert einen langjährigen Partner an die Konkurrenz. Philipp Cepl, seit 2017 in Köln für Patentstreitigkeiten zuständig, schließt sich zum 1. April Herbert Smith Freehills Kramer an. Sein neuer Arbeitsplatz liegt in Düsseldorf, dem wichtigsten deutschen Standort für Patentklagen. Cepl hat die Großkanzleiwelt von verschiedenen Schreibtischen aus kennengelernt. Bird & Bird, Allen & Overy, zuletzt seit 2017 DLA Piper als Partner in Köln. Seine Mandanten vertritt er vor dem Bundespatentgericht, den Landgerichten und dem noch jungen Unified Patent Court. Technologiekonzerne, Pharmaunternehmen und Automobilzulieferer zählen zu seiner Klientel.

Düsseldorf als Magneten

Warum gerade HSF Kramer? Die Kanzlei hat in den vergangenen Monaten gezielt investiert. Im Februar holte sie Hannah Eckhoff von Biontech nach Frankfurt, jetzt folgt Cepl für den Patentbereich. Das Haus beschäftigt an seinen deutschen Standorten mehr als 90 Anwältinnen und Anwälte und will offenbar weiter wachsen. Der Wechsel zeigt, wie umkämpft die Spezialisten für geistiges Eigentum sind. Patentstreitigkeiten werden komplexer, der Unified Patent Court bringt neue Dynamik. Kanzleien, die in diesem Segment mitspielen wollen, brauchen erfahrene Köpfe. HSF Kramer hat einen davon abgeworben. DLA Piper muss die Lücke in Köln schließen.